_*Chui (Leopard)*_
Vor kurzem war die Aufregung in Mbesa groß, denn ein Leopard lief durch
die Gegend und wurde ganz in der Nähe der Schule gesehen.
Er war nachts in eine Falle getreten, ist entkommen und war nun auf
Futter-Suche.
Somit wurden wir mit dem Auto abgeholt und haben auf dem Weg bei der
Jagd zusehen können.
Leider ist er erneut entkommen und auch die Schüsse haben ihr Ziel verfehlt.
Nun hoffen wir, dass er bald gefangen wird, damit er nicht noch mehr
Tiere reißt
*Chor*
Hier in Mbesa gehe ich regelmäßig in die Jugendstunde in der Kirche.
Dort kam nun die Überlegung auf, dass wir doch mal wieder in der Kirche
singen könnten.
Gesagt, getan! Die nächsten Abende waren mit Proben gefüllt und am
folgenden Sonntag haben wir dann wirklich als Chor vorne in der Kirche
gesungen und getanzt (das gehört hier unbedingt zum Chor dazu).
Wir Deutschen waren bloß ziemlich verwirrt, als erst ein uns völlig
unbekanntes Lied gesungen wurde und wir dann auch noch improvisiert eine
nicht bekannte Choreographie durchgeführt wurde. Jedoch haben wir uns
wacker geschlagen und konnten anschließend fleißig die eingeübten Lieder
und Bewegungen vorführen.
*Weihnachten*
Weniger aufregend, aber sehr schön war unser Weihnachtsfest hier in
Mbesa. Wir 9 Kurzzeitler haben uns am 24.12. alle in unserem Haus
getroffen, um gemeinsam zu feiern und es war wirklich ein tolles Fest,
wenn auch ganz anders als in Deutschland, zumal es mein erstes
Weihnachten ohne meine Familie war.
Das Festtagsessen war eher landestypisch gehalten (Reis & Kartoffeln mit
Soßen und Salat), es gab eine Andacht, die Lesung der
Weihnachtsgeschichte und ein Krippenspiel sowie natürlich die Bescherung.
Am nächsten Tag haben wir dann für eine Kurzzeitlerin aus England
englische Weihnacht mit Stocking, Eggs and bacon, selbst gemachten
Knallbonbons und jeder Menge Postkarten gefeiert und sind anschließend
in die Kirche zum Weihnachtsgottesdienst gegangen.
Dort wurden dann auch endlich einige Weihnachtslieder auf Suaheli
gesungen, was ich in der Adventszeit sehr vermisst hatte und Weihnachten
wurde wieder ein Stückchen wirklicher.
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