Montag, 15. Dezember 2008

Kaiserschnitt

Kaiserschnitt


In den Schulferien habe ich die freie Zeit genutzt, um auch mal in
andere Arbeitsbereiche hineinzuschauen.

Einen Tag habe ich gemeinsam mit einer Kurzzeitler-Ärztin im Hospital
verbracht.

Nachdem wir auf der Kinderstation die Visite beendet hatten und noch
einmal einen Blick in die Frauenstation geworfen hatten, ging es zum
wöchentlichen Arztbesuch im Waisenhaus. Dort wurden die Kinder
untersucht und nach Bedarf behandelt.

Anschließend ging es ziemlich schnell zurück ins Hospital, da dort zu
dem Zeitpunkt zwei Kaiserschnitte anstanden und bei einem dieser durfte
ich sogar dabei sein!

Es war super interessant und spannend mitzuerleben, wie ein Kind das
Licht dieser Welt erblickt und wie so eine Operation vor sich geht.
Selbst hier im afrikanischen Busch sind solche Dinge möglich und es war
ein großes Vorrecht, dass ich das alles so nah mitbekommen konnte!

Das Kind war wohlauf und auch der Mutter ging es gut – es war bereits
ihre elfte Schwangerschaft!

Dienstag, 21. Oktober 2008

Kurzzeitler-Wochenende in Nanjoka

Nach der Konferenz haben wir Kurzzeitler uns aufgemacht und sind nach Nanjoka gefahren, einem Vorort der Distrikthauptstadt Tunduru, wo sich eine Außenstation der Mission befindet.

Hier hatten wir das erste von fünf Kurzzeitler-Wochenenden in diesem Jahr.

An diesen Wochenende soll es darum gehen, dass wir eine Begleitung für unser Leben hier in Afrika bekommen, die Kontakte untereinander pflegen können und einen geistlichen Input bekommen.

Die Schwierigkeit mit uns Kurzzeitlern besteht nämlich darin, dass wir im ganzen Land verteilt leben.

In Mbesa sind wir zu acht und arbeiten in den verschiedensten Bereichen (Englischunterricht, Waisenhaus, deutsche Grundschule, einheimische Grundschule, Office, Krankenhaus), zwei Jungs leben in Nanjoka und machen gemeinsam mit den Mädels in Songea die HIV und AIDS Prävention und drei leben in Dar Es Salaam und arbeiten dort im Internat.

Das erste Wochenende war auf jeden Fall schon mal ein guter Anfang für diese Begleitung und kam nach der Konferenz genau richtig, um sich ein wenig zu erholen und die nächste Woche wieder mit vollem Elan beginnen zu können.

Wir haben begonnen das Buch „Leben mit Vision“ von Rick Warren durchzuarbeiten und ich bin gespannt, was ich dieses Mal daraus ziehen kann (Wir haben das Buch vor einiger Zeit mit der gesamten Gemeinde durchgearbeitet).

Neben geistlichem Input hatten wir Zeit zum Erholen und jede Menge Spaß.

Es wurden spannende Wasserballmatche ausgetragen, Pizza im Lagerfeuer zubereitet, gesungen & gelacht, Fotos bestaunt und Schlaf nachgeholt.

Wir sind gespannt, was die nächsten Wochenenden mit sich bringen werden.

Das nächste Wochenende findet dann Mitte November hier in Mbesa statt.


Konferenz

Vom 2. bis zum 9. Oktober fand hier in Mbesa die Missionarskonferenz statt, zu der alle Missionare aus Tansania zusammenkamen, um eine gemeinsame Zeit zu haben, geistlichen Input zu bekommen, wichtige Anliegen zu besprechen und das Jubiläum von Ehepaar Gräf zu feiern, die seit 50 Jahren hier in Tansania leben und arbeiten.

Ihnen war der ganze Samstag geweiht, an dem diverse Reden Anspiele und Vorträge gehalten wurden und von alten Zeiten erzählt wurde.

Die Konferenz stand unter dem Thema „Kommt zu mir und lernt von mir“ (Matthäus 11,28), in welches uns uns Klaus Brinkmann (Er arbeitet mit einem Missionar meiner deutschen Gemeinde – Rudi Walter – zusammen) in fünf Bibelarbeiten mit hinein genommen hat.

Anlässlich dieser Konferenz war auch meine Freundin Yvonne hier in Mbesa und hat gemeinsam mit ihrer Mitbewohnerin eine Woche bei uns gewohnt.

Sie wohnt normalerweise in Songea und macht dort HIV und AIDS Prävention unter Kindern und Jugendlichen.

Ich habe mich riesig darüber gefreut, sie nun auch in Tansania zu sehen und die Zeit mit ihr genossen.

Wir Kurzzeitler waren während dieser Zeit hauptsächlich für das Kinderprogramm zuständig und auch die Schule lief vormittags parallel weiter, was die Kinder erstaunlich gut akzeptiert und mitgemacht haben.

Im Vormittagsprogramm haben die jüngeren Kinder die biblische Geschichte von „Daniel“ erarbeitet, gesungen und gespielt.

Die Nachmittage standen für alle Kinder gemeinsam unter dem Thema „Olympiade“. Es wurden spannende Wettkämpfe ausgetragen, Fahnendiebe verfolgt und viele andere tolle Sachen gemacht.

Natürlich hatten wir auch eine Olympiahymne und ein richtiges olympisches Gremium samt Punktrichtern etc.

Am Wochenende gab es sogar eine Übernachtung am Schwimmbad mit Lagerfeuer und am Ende der Konferenz wurden allen feierlich ihre Medaillen überreicht und gemeinsam die Fotos des Kinderprogramms bestaunt.

Auch wenn ich nicht allzu viel von der Konferenz mitbekommen habe, habe ich sie als sehr positiv erlebt und fand es schön einmal alle Missionare kennenzulernen und mich auch mit ihnen auszutauschen.

Mbesa

In Mbesa angekommen ging es erstmal ab nach Hause. Mein Zuhause ist ein recht großes Haus mit schönem Garten, in dem ich gemeinsam mit meiner Mitbewohnerin Katrin lebe. Sie ist 23, Kinderkrankenschwester und arbeitet im Waisenhaus (Yatima).

Zu unserem Haushalt gehören außerdem noch unsere Katze Lucy und am Wochenende der 1-jährige Ezekiel, ein afrikanisches Waisenkind, um das sich Katrin liebevoll kümmert.


Hier im Dorf wurden wir von den Missionaren sehr freundlich aufgenommen.

Am ersten Tag haben wir erstmal einen Rundgang über die Station gemacht.

Die Station liegt am Rand des Dorfes und hier leben wir Missionare und die einheimischen Mitarbeiter. Auf der Station gibt es außer unseren Häusern und den Häusern der Mitarbeiter, die einheimische Mädchenschule (Bethania), eine Handwerksschule (Nazareth), das Office, die einheimische Grundschule (Mkwaju), die Stationskirche (Misheni), ein Krankenhaus, das Yatima und natürlich die deutsche Grundschule, meinen Arbeitsplatz.


In der deutschen Schule unterrichte ich gemeinsam mit Christoph, derzeit 5 Schüler in 3 Klassen per Fernschulmaterial. Ich bin hauptsächlich für die beiden Erstklässler zuständig und freue mich jeden Tag zu sehen, wie hochmotiviert sie sind und wie viel Spaß ihnen das Lernen macht. Außerdem unterrichte ich den Viertklässler in Deutsch, die vierte und fünfte Klasse in Kunst und gebe der ersten und vierten Klasse Blockflötenunterricht.


In meiner Freizeit mache ich viel gemeinsam mit Katrin, Ida (sie arbeitet in der einheimischen Grundschule) und Alyssa (sie gibt Englischunterricht) und ab und an treffen wir uns auch mit Matthias, der im Office tätig ist und Christoph, um gemeinsam zu essen oder zu spielen.

Ansonsten verbringe ich meine Zeit mit Unterrichtsvorbereitungen, E-Mails und Briefe schreiben, Haushalt machen, schwimmen gehen, mit den Kindern spielen und damit mehr und mehr die Station und ihre Bewohner kennenzulernen.


Inzwischen war ich auch schon in mehreren Gottesdiensten und muss sagen, dass es ganz anders ist als in Deutschland, abgesehen davon, dass ich längst nicht alles verstehe, da selbstverständlich alles auf Kisuaheli ist.

Ich komme aber immer mehr in die Sprache rein, sodass ich mehr verstehen kann und sogar schon einige Lieder kenne.

Sprachschule in Lushoto

Am 27. Juli ging es mit einem für afrikanische Verhältnisse sehr luxuriösem Reisebus in einer 7-stündigen Busfahrt von Dar Es Salaam nach Lushoto. Lushoto ist ein kleiner Ort in den Usambara-Bergen im Norden Tansanias.

Dort lebt eine deutsche Missionarin mit ihrer Familie und bietet Sprachkurse für Kurzzeitler und Missionare an.

Außer uns 4 Kurzzeitlern aus Mbesa waren dort noch 5 Mädchen, die auch für 1 Jahr in Tansania arbeiten werden. Allerdings liegt ihr Einsatzgebiet in Arusha und nahe Moshi, wo sie in Vorschulen arbeiten werden.

Es war eine sehr schöne Zeit mit ihnen und wir hatten neben dem Lernen auch noch eine Menge Spaß!


Dadurch, dass wir „nur“ 3 Wochen in Lushoto waren, hatten wir ein ziemlich volles und intensives Programm.

Jeden Tag haben wir morgens für 3 Stunden und 3 mal wöchentlich auch nachmittags für 1,5 Stunden fleißig Kisuaheli gelernt. Außerdem haben wir viele interessante Dinge über die Kultur, das Land und die Menschen erfahren und somit manche Dinge besser verstehen können oder auch einen besseren Einblick erhalten.

Es gab in der Zeit 2 schriftliche Test und einen mündlichen Abschlusstest, um zu überprüfen, wie viel wir bisher gelernt haben.

Um die Sprache noch besser zu festigen waren wir an unserem letzten Lushoto-Wochenende für 4 Tage in einheimischen Gastfamilien, in denen – selbstverständlich – nur Kisuaheli gesprochen wurde. Ich war erstaunt, wie gut ich bereits kommunizieren konnte, auch wenn ich natürlich manchmal für Gelächter gesorgt habe.

An diesem Wochenende habe ich auch direkt meine erste Malaria überstanden! Es war alles halb so wild, außer, dass ich mich etwas abgeschlagen fühlte – die Symptome waren ähnlich einer deutschen Grippe.


Ein wenig Abwechslung und Erholung schufen die Wochenenden, an denen uns der einheimische Mann der Missionarin mit dem Pick-Up auf Safari (Reise) begleitet hat. Wir waren an diversen Viewpoints und haben das zweite Wochenende in Mtae verbracht, einem kleinen Dorf 3 Stunden von Lushoto entfernt. Dort haben wir das dortige Wasserprojekt angeschaut, eine Wanderung zu den verschiedenen Viewpoints gemacht und wunderschöne Sonnenaufgänge bestaunen können! Den Abend vor unserer Abreise aus Lushoto haben wir nach einer Wanderung zum Wasserfall noch gegrillt und sind dann am nächsten Morgen zum Bus zurück nach Dar Es Salaam gebracht worden.


Mittwoch, 30. Juli 2008

Erste Schritte in Tansania

Samstag, 26.07.2008
Abends haben Lisas Eltern & Moritz etwa eine Viertelstunde mit ihr telefoniert. Die Verbindung via Internet ist relativ gut, jedoch muss langsam gesprochen werden. Lisa ist in Besitz einer tansanischen Prepaidkarte, jedoch wird aus Sicherheitsgründen des Internets diese nicht im Blog veröffentlicht.

Kleiner Schreck bei der Ankunft: Das Original Resident Permit (Arbeitsvisum) ist nicht am Flughafen vorhanden gewesen. Die Missionarin vor Ort kann es zum Glück regeln und eine Kopie hat Lisa schließlich dabei.

Lisa ist im Gästehaus der Mission in Dar Es Saalam untergebracht. Es soll am Rande der Stadt liegen, ein gemauertes Gebäude. Zwei deutsche Schäferhunde halten Wache. Moskitonetze an den Fenstern geben einen ersten Ausblick auf mögliche unangenehme Seiten des Aufenthaltes.

Es ist "Winter" in Tansania, jedoch über 30 °C warm. Die mit Lisa angereisten Kurzzeitler treffen sich mit weiteren vier Kurzzeitlern. Diese absolvieren gerade ihren vierwöchigen Urlaub nach dem Einsatz in Tansania und reisen danach zurück in ihre Heimat. Zu Acht gehen sie gemeinsam Essen.

Gewöhnungsbedürftige Größenordnungen: Für 0,60 EUR können cirka 1.000 tansanische Schilling eingetauscht werden. Somit hören sich die Preise horrend an, aber nach unseren Maßstäben liegt das Abendessen weit unterhalb eines Kantinen- oder Mensaessens hier.
Lisa war am Strand und kann jetzt auch behaupten, bereits im indischen Ozean "gebadet" zu haben und war sogar ganz im Wasser!

Fazit: Lisa geht es gut, nein, sie ist nach ihren Worten überglücklich!

Sonntag, 27.07.2008
Eine sechsstündige Fahrt mit einem Luxusbus (genauso hat ihn Lisa während eines sehr kurzen Telefonates beschrieben) bringt Lisa nach Lushoto (ehemals Wilhelmstal, als Tansania die Kolonie "Deutsch Ostafrika" war). Dies liegt ca. 270 km Luftlinie von Dar Es Salaam entfernt, nahe der Grenze zu Kenia, im Gebirge auf ca. 1.500 m Höhe - und hier ist es kalt.


In Google Maps lassen sich sogar einzelne Gebäude erkennen. Vermutlich ist sie jetzt in einem dieser Gebäude während ihres dreiwöchigen Sprachkurses in Kisuaheli.

Letzte Information: Lisas Handy ist defekt. Die Tasten nehmen keinen Befehl mehr an. Sie telefoniert von einem fremden Handy aus und bittet uns, ein neues zu schicken.

Montag, 28.07.2008
Keine Informationen von Lisa. Es ist auch kein täglicher "Rapport" zu erwarten. Sie wird ihre Eindrücke für den Rundbrief sammeln und über Timon verteilen. Für alle, die an Lisa denken oder sie, in welcher Hinsicht auch immer, unterstützen, haben wir aber die ersten Meldungen in diesem Blog zusammengefasst.

Ein Paket wird gepackt. Darin sind die 5 kg Übergewicht enthalten, für die beim Einchecken und Kofferaufgeben letzten Dienstag 213 EUR hätten gezahlt werden sollen.
Neben Lebensmitteln wie Tütensuppen oder Schokolade schicken wir auch "Brötchen". Das ist nichts zum Essen, sondern ein kleines Stofftier.

Bücher, Sonnencreme, ein Wecker, … und - ein Handy. Dieses war gerade im Juni Simlock-frei geworden. Ohne Kamera, ohne MMS-Funktion oder mp3-player, ein ganz einfaches Telefon - sicher nicht Lisas Liebling, aber funktionstüchtig, sofort verfügbar und passend zu Afrika in schwarz :-)

Schnell kommen 9,5 kg zusammen und: ab die Post, im wahrsten Sinne des Wortes. 10-14 Tage Laufzeit soll es bis nach Dar Es Salaam haben. Wir hoffen somit, es ist nach Lisas Rückkehr aus Lushoto rechtzeitig, sowie vollständig und unbeschädigt, dort bei der CMML. Weil Dar Es Salaam für Lisa nur eine Zwischenstation auf dem Weg nach Mbesa ist, kann sie dort nicht auf das Paket warten. Sie müsste sonst sehr lange auf das Paket warten, bis es über Tunduru (Distrikthauptstadt für Mbesa) dann Mbesa erreicht.

Samstag, 26. Juli 2008

Abflug

Gestern war es soweit: Pünktlich um 06:50 ist Lisa von Düsseldorf Richtung Zürich los geflogen. Dort hat sie noch 3 andere Kurzzeitler getroffen, mit denen sie nach Dar Es Salam geflogen ist um ein 3-wöchigen Sprachkurs zu absolvieren.





Inzwischen kann ich berichten, dass Lisa gut gelandet ist und wohl auf ist.

Donnerstag, 24. Juli 2008

Chaos & Kofferpacken

So, nun sind es nur noch 24 Stunden bis mein Flieger gen Himmel startet!

Ich bin zur Zeit total mit Packen beschäftigt und mein Zimmer versinkt im Chaos.
Aber die Koffer sind schon soweit gepackt und ich muss jetzt nur noch Kleinkram, der mir noch über den Weg läuft reinpacken.
Mein Hab und Gut befindet sich in vielen Kartons und Kisten, da ich mein Zimmer leer räumen muss, da dieses untervermietet wird.

Es herrscht wirklich Aufbruchstimmung und bei mir macht sich ziemliches Bauchkribbeln breit: EIN JAHR TANSANIA - ich glaube ich brauch noch länger, um zu verstehen was diese drei Worte bedeuten.

Heute habe ich noch sehr viel zu tun und werde dann abends schon mal mein Gepäck einchecken, damit wir morgen nicht sooo früh da zu sein brauchen und es "etwas" entspannter angehen zu können.
Am Flughafen werde ich dann von meiner Familie und einigen sehr guten Freunden verabschiedet - Danke an euch fürs frühe Aufstehen!!!

Samstag, 19. Juli 2008

Urlaub

So, nun ist es wirklich vorbei ...
Am Freitag hatte ich meinen Abschied im Kindergarten und ich habe es immer noch nicht so ganz realisiert, dass ich nun nicht mehr dort arbeite, da ich mich wirklich sehr wohl dort gefühlt habe!!!
Am Sonntag war dann auch noch mein Aussendungsgottesdienst in der Gemeinde und anschließend ging es hoch in den Norden ins schöne Schleswig-Holstein!
Dort habe ich noch einmal meine Freunde und Verwandten besucht und mich auch von ihnen verabschiedet.

Nun bin ich wieder zu Hause und mit Auspacken und Koffer für Tansania packen beschäftigt!

ES SIND NUR NOCH 6 TAGE!!!

Donnerstag, 10. Juli 2008

Mein Permit ist da!!!

Heute kam endlich die lang ersehnte E-Mail mit der Kopie meines Resident Permits (Arbeitsvisum).
Ich bin total dankbar, dass ich nun die Gewissheit habe ausreisen zu dürfen und bin inzwischen schon ziemlich aufgeregt!!!

Morgen wird mein letzter Arbeitstag und damit die Verabschiedung in der KiTa sein und dann sind es auch nur noch 2 Wochen bis zum Abflug!!!

Donnerstag, 3. Juli 2008

1. Seminar

So, nun wird es langsam ernst!
Morgen habe ich mein erstes vorbereitendes Seminar in Stuttgart-Korntal!
Es ist ein Training für Kurzzeitmitarbeiter (Ja, ich gelte als "Kurz"zeitler)

Das Programm klingt auf jeden Fall sehr spannend und auch ich bin schon sehr gespannt, was mich da von freitag bis Samstag erwarten wird ...

Das Allerbeste ist, dass Yvonne auch mitkommen wird, wie sich ganz spontan herausgestellt hat!!!
Das ist total Klasse, da wir uns so nochmal vor unseren Flügen sehen können!


Nachtrag:

Das Seminar war echt toll. Supertolle Menschen, die in alle Welt gehen werden, interessante und lehrreiche Einheiten, gute Inputs und eine gute Gemeinschaft!
Es war eine super Möglichkeit alle Informationen noch einmal gebündelt zu bekommen und somit diese erneut zu be- und überdenken.
Es wurden eine Menge Tipps gegeben und ich merke, dass ich doch noch eine ganze Menge zu tun habe - es sind ja nur noch 3 Wochen!

Nach diesem tollen, aber auch anstrengenden Wochenende geht es für mich nun in die letzte Arbeitswoche, der ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegensehe!!!


Mittwoch, 25. Juni 2008

Wir sind jetzt ein Team =)

So, bevor sich irgendwer wundert, wieso es jetzt zwei Beitragende gibt (Timon und mich) ...

... ich habe meinen besten Freund Timon gebeten, während meines Einsatzes meinen Blog zu verwalten und Fotos von Deutschland aus online zu stellen, da ich in Tansania nur spärlich Internet habe ...

VIELEN DANK schonmal an TIMON!!!

Dienstag, 24. Juni 2008

Ich habe fertig!!!

Ich habe es heute tatsächlich geschafft: ICH HABE MEINE AUSBILDUNG ALS ERZIEHERIN BEENDET!!!

Um 10:20 Uhr hatten meine Klassenkameradin und ich unser Kolloquium zum Thema "Verwahrlosung".

Nach einem 40-minütigen Fachgespräch bekamen wir dann unsere Noten mitgeteilt ...
Ich bin zwar mit meiner 3 nicht so zufrieden, da ich mehr hätte leisten können, aber trotz dieser Note bekomme ich auf meinem Abschlussnote eine 2, da ich entsprechend gut vorbenotet war.

Mir ist auf jeden Fall ein riesiger Stein vom Herzen gefallen und ich bin froh, dass ich es hinter mir habe!!!

Mein Flyer

So, jetzt ist er endlich fertig: Mein Flyer für Tansania!!!
Dank Kerstin habe ich es am Sonntag geschafft ihn zu Ende zu gestalten.

Hier das Ergebnis:


Vorderseite


Rückseite

Montag, 9. Juni 2008

ABFLUGZEIT!!!

So, heute habe ich mein Flugticket bekommen!
Ich werde am 25. Juli um 6:50 aus Düsseldorf abfliegen und um 8:05 in Zürich sein.
Von dort aus werde ich um 9:35 weiter nach Dar Es Salaam fliegen, wo ich dann um 20:10 erstmals Tansania betreten werde!

Montag, 2. Juni 2008

Mein Abflug und eine neue Aufgabe

Also ...

Wie ich jetzt herausgefunden habe, werde ich am 25. Juli morgens von Düsseldorf aus losfliegen.
Es geht zuerst nach Zürich, wo ich dann in einen Flieger nach Dar Es Salaam umsteigen werde.
Dieser wird mich, mit einem Zwischenhalt in Nairobi innerhalb von 10 Stunden zum Ziel bringen.
Von Dar Es Salaam werden ich und die anderen 3 Kurzzeitler dann mit dem Bus nach Lushoto in die Berge fahren, um dort einen 3-wöchigen Sprachintensivkurs in Kisuaheli zu absolvieren. Dies ist besonders wichtig, da die Einheimischen kaum Englisch sprechen können.
Am 19. August werden wir dann endgültig in Mbesa eintreffen.

In Mbesa werde ich die deutschen Grundschulkinder anhand von Fernschulmaterial unterrichten.
Außerdem wurde ich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte für die jüngeren Kinder dreimal in der Woche für ein paar Stunden eine Art Kindergarten zu machen.
Das ist natürlich eine super Sache, da mir ja gerade diese Arbeit ja unglaublichen Spaß macht!

Freitag, 23. Mai 2008

G 35

G 35, diese Kombination steht für den Tropentauglichkeitsnachweis, welchen ich heute über mich habe ergehen lassen.
Früh morgend ging es auf zur Uni, wo ich dann nach einigem Suchen das richtige Gebäude fand und dort erstmal Papierkram erledigen durfte.
Anschließend ging es dann ans Eingemachte.
Blutabnahme (viel zu viele Röhrchen, wie ich finde), Urinprobe, EKG, Zahncheck, Blutdruck messen, Lunge abhören und zu guter Letzt die Gelbfieberimpfung.
Jetzt tun zwar meine Arme weh, aber ich habe es hinter mir.
Ende nächster Woche werde ich wohl die Ergebnisse bekommen.


Nachtrag: Die Ergebnisse sind da und aus medizinischer Sicht spricht nichts gegen meinen Aufenthalt in Tansania!!!


Sonntag, 27. April 2008

Begegnungstag in Haiger


Gerade bin ich von einem schönen, aber auch anstrengenden Wochenende zurückgekommen.
Zusammen mit Yvonne war ich in Haiger auf dem Begegnungstag Tansania von Wiedenst aus.

Wir kamen am Samstagabend dort an und wurden von Marko - einem Missionar aus Nanjoka / Tansania, der zur Zeit mit seiner Frau auf Heimataufenthalt in Deutschland ist - vom Bahnhof abgeholt und sind von dort aus gemeinsam zu ihm und seinen Eltern gefahren, wo momentan auch ein Ehepaar aus Tansania wohnt.
Nach einem leckeren Essen und einer Unterhaltung in einem Deutsch-Englisch-Kisuaheli-Gemisch hat Marko Yvonne und mir noch jede Menge Bilder und einige Filme über die Arbeit, die Umgebung und die Leute in Tansania gezeigt.

Am nächsten Morgen ging es dann in den Gottesdienst, bei dem auch die Predigt auf Kisuaheli gehalten wurde.
Nach dem Mittagessen ging das Programm weiter und wir erhielten weitere Infos über die derzeitige Arbeit in Tansania und hörten Erfahrungsberichte.
Im Anschluss gab es Zeit für gute Gespräche und ich hatte das Privileg bereits zwei meiner Schüler kennenlernen zu dürfen, welche ich in Mbesa unterrichten werde, da diese Familie zur Zeit ebenfalls auf Heimaturlaub ist.

Es hat sich wirklich gelohnt dorthin zu fahren. Jetzt sind wir um viele Erfahrungen und Informationen und einige Kisuahelivokabeln reicher!!!

Dienstag, 15. April 2008

Nähere Abflugtermine!

Ich habe jetzt endlich nähere Infos über meinen Abflug!!!

Ich fliege zwischen dem 30. Juli und dem 1. August vermutlich über London, Zürich oder Amsterdam nach Dar Es Salaam. Von dort aus werde ich nach Lushoto reisen und dort ab dem 4. August ein 3-wöchiges Sprachstudium der Landessprache Kisuaheli zu absolvieren.
Dies werde ich gemeinsam mit 5 anderen Kurzzeitlern tun.

Wir sind gerade alle fleißig dabei miteinander Kontakt aufzunehmen und die ersten Infos rund zu geben. Es ist total klasse, dass sooo viele mitkommen und dass es die Möglichkeit gibt zu diesen Menschen auch schon vorher Kontakt aufzubauen!!!

Samstag, 22. März 2008

Rosi ist nun auch reisefertig ...

Nachdem ich mir ja schon jede Menge Impfungen geholt habe, musste heute auch meine treue Begleiter Teddydame Rosi dran glauben. Mein Vater (seines Zeichens Rettungsassistent) hat sie in einer Kombinationsimpfung kurz und schmerzvoll gegen alle erdenklichen Krankheiten geimpft, damit auch sie nach Tansania einreisen darf ...

Die Dosierung wird überprüft ...

... und verabreicht

Oh Nein! Er hat die Spritze einfach steckenlassen!

Schnell beruhigt er die Patientin und verabreicht den Wirkstoff fachgerecht(er)

Dann noch ein Pflaster auf die Wunde ...

ALLES BESTENS!!!

Dienstag, 5. Februar 2008

Mein neues Visum =)

Ich hatte gerade leichte Panik, da ich meine Unterlagen für das Visum nicht auf Anhieb gefunden habe!
Aber Dank der tollen Kerstin, hab ich sofort Ersatz bekommen =)



Zur Beruhigung: Ich hab die Originalunterlagen dann doch noch gefunden!

Yvonne

Viele von euch wissen es schon, aber ich will auch gerne alle anderen daran teilhaben lassen!
Ich habe vor einiger Zeit über das Internet ein Mädel kennengelernt, dass glatt meine seelenverwandte Zwillingsschwester sein könnte!
Nach einigem hin und her steht inzwischen fest, dass sie ebenfalls mit dem Missionshaus
Bibelschule Wiedenst nach Tansania gehen wird!
Sie wird zwar hauptsächlich in Songea eingesetzt werden und dort für die Jugendarbeit zuständig sein, aber es ist toll zu wissen, dass jemand in meinem Alter und mit meinen Interessen vor Ort sein wird!!!
Das ist so ein Geschenk!!!
Absolut Klasse!!!

Und weil es so schön war ...

... habe ich mir heute direkt die nächste Impfung abgeholt! Diesmal war es Meningitis und ich habe als Belohnung sogar einen Luftballon bekommen ;-)
Die nächsten Impfungen (Gelbfieber, Tollwut & Cholera) werde ich dann beim tropenmedizinischen Institut machen lassen müssen!

Mittwoch, 30. Januar 2008

Geänderter Einsatzort!!!

So, gestern habe ich einen Anruf bekommen, in dem mir mitgeteilt wurde, dass ich doch nicht nach Dar Es Salaam in das Internat für Missionarskinder gehen werde,
sondern im Süden Tansania in Mbesa in einer deutschen Schule arbeiten.
Diese ist zwar ebenfalls für die Missionarskinder, jedoch werden dort nur die jüngeren Kinder (Grundschule - 1. - 6. Klasse) anhand von Fernschulmaterial unterrichtet!

Es bleibt also spannend!!!

Mittwoch, 23. Januar 2008

Die ersten Impfungen

Gestern war es soweit ...
Die ersten zwei Impfungen (Hepatitis A & Typhus) habe ich jetzt hinter mir und nun stehen "nur noch" 4 Impfungen bevor ...
Das Impfen an sich war gar nicht schlimm, aber der Tag danach (heute) war dafür umso unagenehmer - ich wusste nicht, dass Arme sooo weh tun können ...